17 November

Connect Session

Verwaltungsdialog

 

Am 17. Dezember kamen Vertreterinnen und Vertreter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, des Citymanagements und der Nachtbürgermeister sowie ausgewählte Akteure der freien Veranstalterszene zu einem nicht öffentlichen Strategiegespräch zusammen, um die Ergebnisse der vorangegangenen Connect Sessions auszuwerten und gemeinsame Optimierungspotenziale für die Aachener Kulturstrukturen zu identifizieren.

 

Evaluierung und Ergebnistransfer

 

Im Zentrum dieser exklusiv eingeladenen Arbeitsrunde stand die Aufarbeitung der in den vergangenen Monaten gesammelten Erkenntnisse aus der freien Szene. Die zentralen Bedarfe – insbesondere in den Bereichen Raumverfügbarkeit, bürokratische Hürden und digitale Sichtbarkeit – wurden direkt an die Entscheidungsträger der Stadtverwaltung (Kulturbetrieb und Citymanagement) kommuniziert. Dieser gezielte Ergebnistransfer diente dazu, die oft informellen Problemlagen der Subkultur in konkrete administrative und politische Handlungsoptionen zu übersetzen.

 

Strukturoptimierung und Verwaltungsprozesse

 

Ein wesentlicher Teil der Diskussion widmete sich der Optimierung bestehender Strukturen. Gemeinsam wurden Wege erörtert, wie Genehmigungsverfahren für Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum durch eine engere Verzahnung zwischen Citymanagement, Nachtbürgermeister und Kulturbetrieb effizienter gestaltet werden können. Das Ziel dieser Abstimmung war es, langfristig verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl den Anforderungen der Stadtverwaltung als auch den Bedürfnissen der freien Veranstaltenden gerecht werden.

 

Strategische Zusammenarbeit für 2026

 

Abschließend wurde über die Fortführung der kooperativen Formate für das kommende Jahr beraten. Die Beteiligten waren sich einig, dass der direkte, vertrauliche Austausch zwischen Verwaltung und freier Szene ein notwendiges Instrument ist, um Reibungsverluste zu minimieren und die kulturelle Vielfalt Aachens zu sichern. Diese Session markierte einen wichtigen Meilenstein in der institutionellen Vernetzung, da hier die Weichen für eine verstetigte Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung der Kulturlandschaft im Jahr 2026 gestellt wurden.