10 Dezember

Connect Session

Treffen der Veranstalter*innen

 

Am 10. Dezember kamen Akteur*innen der freien Aachener Veranstalterszene sowie der städtische Nachtbürgermeister zum Dialog zusammen, um administrative Hürden abzubauen und die strukturelle Sichtbarkeit der freien Kultur für das Jahr 2026 zu stärken. Anschließend wurde der Raum für informellen Austausch genutzt.

 

Nachtbürgermeister und Förderzugang

 

Ein zentraler Aspekt der Sitzung war die Zusammenarbeit mit dem Nachtbürgermeister der Stadt Aachen, der seine Funktion als unbürokratische Schnittstelle für Genehmigungsverfahren vorstellte. In diesem Zuge wurden die Rahmenbedingungen für das Programm „Guten Abend Aachen“ erläutert, dessen Antragsphase im Mai 2026 startet. Besonders wichtig für die Planungssicherheit war die Bestätigung, dass eine Kumulation mit KAStE-Mitteln (Kulturfonds Aachen) grundsätzlich möglich ist, sofern keine Doppelförderung vorliegt.

 

Digitale Sichtbarkeit und Infrastruktur

 

Da eine Integration der freien Szene in den städtischen Kulturkalender derzeit nicht umsetzbar ist, wurde über den Aufbau einer eigenen digitalen Infrastruktur beraten. Es wurde ein modulares Konzept für eine Webseite der „Freien Kultur Aachen“ vorgestellt, die künftig als zentraler Informations- und Kommunikationskanal für alle Sparten dienen soll. Parallel dazu bereitet die Sparte ein eigenes Spielstättenkataster vor, um die Verfügbarkeit von Veranstaltungsräumen in der freien Szene besser zu verwalten.

 

Gremienarbeit und kulturpolitische Positionierung

 

Im Rahmen der Sitzung wurde die Neuwahl der Jury für die freien Kulturmittel (KAStE) vorbereitet und ein Einarbeitungsplan für neue Mitglieder beschlossen. Zudem diskutierte die Gruppe den Ausfall des Festivals „Stadtglühen“ im Jahr 2026; hier wurde das Ziel formuliert, gegenüber dem Kulturausschuss eine Rückkehr des Formats ab 2027 zu fordern und die Relevanz der freien Szene bei der Budgetverteilung der Stadt deutlich zu positionieren.