07 | 14 | 21 | 28 Oktober

Co-Working Session

Individuelle Beratung und Transfer von Best-Practice-Modellen

 

 

Im Oktober stand der Co-Working Hub im Zeichen der individuellen Unterstützung von Einzelakteur:innen der Aachener Musikszene. Die Sessions dienten als offene Plattform, um am Beispiel aktueller Eventformate wie dem Südstraßenfestival oder „Aachen was geht“ spezifische Fragestellungen der Teilnehmenden zu bearbeiten. Im Fokus standen dabei nicht die Events selbst, sondern die dahinterliegenden Strukturen: Wie lassen sich eintrittsfreie Konzepte (z. B. Hochschulradio-Bühne) nachhaltig finanzieren und welche Rolle spielt dabei die Vernetzung mit lokalen Partnern? Die Ergebnisse des kommunalen Workshops „Aachen bei Nacht“ wurden im Hub aufgegriffen, um mit Akteur:innen der Nachtkultur individuelle Strategien zur Sicherung ihrer kulturellen Freiräume in der Südstadt zu evaluieren.

 

 

Überregionale Impulse: Reflexion von Modellbeispielen aus Düsseldorf und Hannover

 

Ein wesentlicher Baustein der Sessions war der Blick auf funktionierende Strukturen in anderen Städten. Am Beispiel des „Altstadt Live Festivals“ (Partner: Music Düsseldorf) wurde diskutiert, wie Stadt-integrierte Newcomer-Angebote konzipiert sein müssen, um lokale Musiker:innen effektiv zu fördern. Diese Case Study diente als Grundlage für erste eigene Überlegungen der Teilnehmenden zur Entwicklung lokaler Musikvernetzungsangebote in Aachen. Parallel dazu wurde das Modell des Kulturzentrums Faust in Hannover als „Good Practice“ analysiert. Zwei Akteure nutzten die Beratung im Hub, um zu erarbeiten, wie sich die dortige enge Bindung zwischen Kulturort und Stadtteil auf eigene soziokulturelle Projekte in Aachen übertragen lässt.

 

 

Highlight des Monats: Professionalisierung und Sichtbarkeit Aachener Akteure

Das Highlight im Oktober war die gezielte Unterstützung der Aachener Agentur Jo PR im Kontext des Düsseldorfer New Fall Festivals. Im Rahmen der Co-Working Sessions wurde die Sichtbarkeit des Unternehmens auf Landesebene thematisiert und strategisch vorbereitet. Durch den fachlichen Austausch und die Vernetzungsberatung im Hub konnte die Agentur erfolgreich positioniert werden, was schließlich in der Verleihung eines Preises mündete. Dieser Erfolg belegt die Wirksamkeit des Hubs als Inkubator für lokale Young Professionals und Selbstständige, die durch den Zugriff auf das Know-how und die Netzwerke des Jakobshofs (z. B. durch Letter of Intents für Infrastrukturprojekte) ihre professionelle Basis stärken.